Giselas Galerie

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Hausecke in Ulan Bator   

2007 brach ich zu einer Reise in die Mongolei auf.Eine Expeditions-
reise mit einem Hotelbus und einheimischer Begleitung mit separatem
Fahrzeug. Es ging über Stock und Stein, über weite endlose Steppen,
trockene Flussläufe, entlang der Wüste Gobi bis hinuter zu den Aus-
läufern des Altaigebirges.
Nomadenfamilien in Jurten gewährten jeweils kurze Einblicke in ein
total fremdes Leben.Ihre Gastfreundschaft ließ uns Nahrung zu uns
nehmen, die große Überwindung kostete z.B. Kuhaugen-die aber sicher
überaus nahrhaft und gesund war. Dort aß ich dann das allerbeste
Jogurt meines Lebens, es war sahnig weich, geschmackvoll und wurde
aus Yackmilch hergestellt.
Diese unberührbare naturbelassene Weite, mit einer kristallklaren Luft
ließ all die Farbnuancen so fein abgestuft erscheinen, dass ich manch-
mal den Eindruck hatte, die Erde dort atmet.
Im Gegensatz zu dieser erfüllenden Naturerfahrung kehrten wir zurück
in die Zivilisation nach Ulan Bator . Prachtbauten, und morbide Wohn-
häuser, quadratische Abflussrohre und viele unwegsam hergerichtete
Strassen und Wege , riesige Plätze mit geschäftigen Menschen nahmen
unsere Aufmerksamkeit in Anspruch.
Die Mongolei als weltweiter Hauptlieferant der wunderbaren Kaschmirwolle
befriedigte noch so manche Konsumwünsche, bis wir dann schließlich
wieder nach Deutschland heim kehrten.

2008

Acryl auf Papier
40 x 40 cm


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